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Geschichte
Das Hirn braucht Futter, der Körper Bewegung, das Herz ein Zuhause: Schülerclubs
 
Seit Mitte der 90er Jahre sind die Schülerclubs ein integraler, fester und verläßlicher Bestandteil vieler Schulen und ihrer Arbeit geworden. Die innovative und produktive Form der Mitarbeit in, an und mit der Institution Schule im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik hat Früchte getragen und die Schulklimata positiv beeinflusst hin zu mehr Offenheit und Interesse an Neuem.

Von ihrer (Neu-)Erfindung 1991/92 bis dorthin war es ein weiter Weg. Am Anfang stand die Unbehaustheit und Haltlosigkeit von Jugendlichen in Berlin-Hellersdorf, die vor allem ihren Lehrerinnen und Lehrern auffiel und sie bewog, die Zusammenarbeit mit der RAA zu suchen.

An der Hellersdorfer Erasmus-von-Rotterdam-Oberschule entstand aus der Debatte um strukturelle Defizite und die Bedürfnisse der Jugendlichen (und PädagogInnen) 1992 der erste Schülerclub: ein Werk von Schülern für Schüler, in intensiver Zusammenarbeit mit ihren Lehrerinnen realisiert.
So wurde der Club zum Synonym für neue innerschulische Beziehungen und ein Raum für die Mitsprache und Beteiligung Jugendlicher am Schulalltag. Und er wurde zum Prototyp für weitere Modelle, erst in Hellersdorf und darüberhinaus an RAA-Partnerschulen, ab 1994 in ganz Berlin in einem landesweiten Programm.
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung hat die Vervielfältigung der Idee vorangetrieben und setzt dieses Senatsprogramm um.

Die Themen der Schülerclubs sind so breit gefächert wie die Profile der einzelnen Projekttandems: freie Träger der Jugendhilfe aus allen sozialen Feldern und Schulen unterschiedlichster Prägung und Orientierung.
Die spezifischen offenen Angebote, die inhaltlichen Schwerpunkte und die immer wieder konkret an der jeweiligen Situation mit allen Beteiligten neu ausgehandelten Rahmenbedingungen zeugen sowohl von der Qualität des Programms als auch von der Flexibilität und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.